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Zu Gast bei Hansi

Auf überdimensionalen Knochen kämpfen im 1. Weltkrieg deutsche und französische Soldaten gegeneinander. Oft sind die Kämpfer in den Gräben der Vogesenfront (Linienkopf, Hartmannsweilerkopf) nur wenige Meter von einander getrennt. Die Schlacht fordert immer mehr Opfer, deren Knochen zu Boden fallen, wo sich ein Berg aus Schädeln aufgehäuft hat, neben dem zwei Kinder in Elsässer Tracht stehen, die nicht mehr ganz nüchtern erscheinen.

Die Figuren Hansi und Lisette sind den Bilderbögen des Elsässischen Künstlers Jean-Jacques Waltz (geb. 23. Februar 1873 in Colmar; gest. 10. Juni 1951 Colmar) entlehnt, dessen Bilder und Zeichnungen bei genauer Betrachtung eine tiefe Germanophobie erkennen lassen. Hansi, wie sich Walz als Künstler nannte, überlebte seine Verfolgung während des Nationalsozialismus durch die Gestapo nur mit knapper Not. Umso mehr verwundert heute, dass seine liebevoll gezeichneten Figuren ohne ihre politischen Bezüge als Püppchen, Dekor von Tellern oder als Farbreproduktionen zum Inventar jedes gut sortierten Souvenirladens gehören. Die Pilzwohnung von Hansi mit dem obligatorischen Storch auf dem Dach sind weitere Attribute elsässischer Volkskunst. Einzig die Antenne auf dem Pilz erinnert an den Einzug des Fernsehzeitalters in Hansis Welt.

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 Florian Haas / Grafik / Hansitapete / Pilze